Gesunde Weihnachtskekse für Babys – ohne Zucker und glutenfrei

Weiche, zuckerfreie und glutenfreie Weihnachtskekse für Babys ab 6 Monaten. Dieses gesunde Rezept ist sehr einfach und schnell; in nur 5 Minuten sind die Kekse fertig für den Ofen.

Kinder-Holzteller mit gesunden Weihnachtskeksen für Babys, Brombeeren und Organgenstücke, mit einem Glas Milch und Weihnachtsdekoration im Hintergrund
Gesunde Weihnachtskekse für Babys - ohne Zucker & Gluten

Gesunde Zutaten für Weihnachtskekse

Die Süßkartoffel ist eins der nährstoffreichsten Gemüse. Sie enthält u. a. viel Vitamin A, E und Beta Carotin (ähnlich wie Karotten), das gut für die Sehkraft, die Haut und die Zellbildung ist. Vitamin E ist gut für die Haut und kann Hautprobleme lindern. Zudem haben Süßkartoffeln mehr Ballaststoffe als normale Kartoffeln und machen daher länger satt.

Haferflocken haben viele B-Vitamine, Eiweiß und Eisen. Das enthaltene Magnesium und Phosphor stärkt die Knochen und schützt sie besser vor Brüchen. Haferflocken sind zudem sehr bekömmlich und daher gut für den empfindlichen Babymagen.

Rosinen liefern ebenfalls Eisen und Ballaststoffe. Es empfiehlt sich, Bio-Rosinen zu verwenden, um Rückstände von Pestiziden zu vermeiden. Zudem sollten die Rosinen ungeschwefelt sein.

Die Kombination aus Süßkartoffel, Haferflocken und Rosinen liefert Energie und macht lange satt

Zuckerfreie Weihnachtskekse für Babys und Kinder

Babys könne diese Weihnachtsplätzchen schon ab 6 Monaten essen, im Rahmen der breifreien Beikost bzw. BLW oder in Ergänzung zum Brei. In Streifen geschnitten können Babys diese Weihnachtskekse sehr gut halten. Zudem sind die Kekse weich und können auch ohne Zähne gekaut bzw. gelutscht werden. 

Auch ältere Kinder mögen diese Weihnachtsplätzchen, z. B. als Snack für den Nachmittag oder in der Brotdose. Da das Rezept so einfach ist, könnt ihr es sehr gut mit euren Kindern gemeinsam backen.

Süßkartoffeln kochen

Um die Süßkartoffel gar zu kochen, wascht ihr diese gründlich und schneidet sie in grobe Würfel (ca. 2 cm Durchmesser). Süßkartoffeln können mit Schale gegessen werden, da diese – im Gegensatz zu Kartoffeln – kein Solanin enthält. (Solanin ist ein leichter Giftstoff, der sich bei Kartoffeln gewöhnlich direkt unter der Schale an den grünlichen Stellen bildet.)

Gebt die gewürfelte Süßkartoffel in einen Topf und bedeckt sie mit Wasser. Das Ganze aufkochen lassen, Temperatur runter stellen und 15-20 Minuten köcheln lassen, bis ihr problemlos ein Messer in die Süßkartoffelstücke stechen könnt und sich die Süßkartoffel weich anfühlt. Anschließend das Kochwasser abgießen und die Kartoffelstücke mit einem Pürierstab* pürieren. Falls die Süßkartoffel vor dem Kochen geschält wurde, könnt ihr sie nun auch mit einem Kartoffelstampfer* stampfen. 

Backbleck mit Backpapier und darauf der geschnittene Teig für Baby-Weihnachtskekse
Gesunde Weihnachtskekse für Babys - einfach und schnell zubereitet

Schnelle und einfache Zubereitung der Kekse

Bei diesen Keksen müsst ihr nicht lange rollen, formen oder ausstechen. Einfach die Zutaten gut vermengen (die Banane vorher stampfen) und dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech glatt streichen, bis er überall gleichmäßig etwa 5-7 mm dick ist. Ab mit dem Blech in den vorgeheizten Ofen und 15-20 Minuten bei 160 Grad backen

Nach dem Backen wird der Teig direkt mit einem Buttermesser geschnitten, quadratische oder für breifreie Beikost / BLW in längliche Streifen, damit dein Baby das Fingerfood besser halten kann.

Was gibt es dazu?

Zu den Weihnachtskeksen passen gut Orangen, Kiwi, Apfel und andere Lebensmittel mit Vitamin C. So kann der Körper eures Kindes das in den Keksen enthaltene Eisen besser aufnehmen.

Die Kekse eignen sich sehr gut als gesunder Snack für unterwegs, da sie nicht bröseln 🙂

Kinder-Holzteller mit gesunden Weihnachtskeksen für Babys, Brombeeren und Organgenstücke, mit einem Glas Milch und Weihnachtsdekoration im Hintergrund
Zuckerfreie Weihnachtskekse für Babys - gesund und lecker

Probier das Rezept doch direkt aus, vielleicht sogar gemeinsam mit deinem Kind! Oder merke dir das Rezept auf Pinterest für später.

Weitere Rezepte mit Süßkartoffel findet ihr hier.

Gesunde Weihnachtskekse für Babys – ohne Zucker und glutenfrei

Kinder-Holzteller mit gesunden Weihnachtskeksen für Babys, Brombeeren und Organgenstücke, mit einem Glas Milch und Weihnachtsdekoration im Hintergrund

Gesunde Weihnachtskekse für Babys - ohne Zucker & Gluten

Weiche, zuckerfreie und glutenfreie Weihnachtskekse für Babys ab 6 Monaten. Dieses gesunde Rezept ist sehr einfach und schnell; in nur 5 Minuten sind die Kekse fertig für den Ofen.

  • Vorbereitungszeit5 min
  • Kochzeit15 min
  • Gesamtzeit20 min
  • Menge30 Kekse

Zutaten

  • 250 g Süßkartoffel, gekocht und püriert
  • 150 g Banane (etwa 1 große)
  • 120 g Haferflocken (glutenfrei, wenn erforderlich)
  • 25 g Hafermehl (glutenfrei, wenn erforderlich)
  • 60 g Rosinen
  • 1/2 – 1 TL (2-4 g) Zimt, optional

Vorbereitung

1

Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech* mit Backpapier auslegen. Falls eure Rosinen eher hart sind, könnt ihr diese für 30 Minuten in Wasser einweichen, um sie wieder saftiger zu machen.

Zubereitung

2

Die Banane mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Die übrigen Zutaten hinzugeben und zu einem Teig verrühren.

3

Den Teig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und glatt streichen, bis er ca 5-7 mm dick ist. Der Teig sollte überall möglichst gleichmäßig dick sein und die Kanten nicht zu flach.

4

Im Backofen auf mittlerer Schiene bei 160 Grad 15-20 Minuten backen. Sofort nach dem Backen mit einem Buttermesser (d. h. ein stumpfes Messer, dass das Backblech nicht zerkratzt) in Quadrate oder Streifen schneiden, wie euer Kind es am liebsten mag.

Anmerkungen
  • Die Kekse können in einem luftdichten Behälter 5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Wenn ihr kein Hafermehl habt, könnt ihr einfach Haferflocken in der Küchenmaschine* oder im Universalzerkleinerer* zu Mehl machen.
  • Die Kekse lassen sich auch gut einfrieren und halten sich rund 3 Monate im Gefrierschrank. Am besten direkt das Rezept verdoppeln, damit du ein bisschen auf Vorrat hast. Tipps zum Einfrieren findest du hier.

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