Gesundes Essen für Babys und Kleinkinder – so einfach wie möglich!

BLW – Baby Led Weaning | Was ist breifreie Beikost?

Babys erleben und machen so vieles zum aller ersten Mal. Das ist aufregend, auch für die stolzen Eltern. Die erste feste Nahrung ist dabei ein ganz besonderes Erlebnis. Und alle Eltern hoffen, dass ihr Kind ein guter Esser wird. Doch wie funktioniert die Beikosteinführung? Der Standard ist noch immer die Beikosteinführung mit Babybrei. Allerdings sind immer mehr Eltern vom Ansatz nach Baby Led Weaning (BLW) begeistert, weil er einfach, entspannt und flexibel ist. Hier findest du alles, was du zum Beikoststart nach BLW wissen musst. 

Inhalt

Was ist Baby Led Weaning - BLW?

Baby Led Weaning (kurz: BLW) bedeutet „Beikost nach Bedarf“ oder auch „Babygeführte Entwöhnung“. Es beruht auf dem Prinzip, dass das Baby von Anfang an selber isst, statt mit Brei gefüttert zu werden. Eltern wählen diesen Ansatz u. a. weil es einfach, entspannt und flexibel ist und weil es dem Baby Spaß macht. Denn wer Spaß am Essen hat und viel probieren darf, wird häufig auch ein guter Esser. 

Das Baby sitzt bei den Mahlzeiten mit am Familientisch und bekommt ein paar babygerechte Stücke des Essens angeboten. Damit kann es spielen, es erkunden, Beschaffenheit, Geruch und Farbe kennenlernen und – wenn es so weit ist – in den Mund stecken. Das Baby kann so selber entscheiden, was und wie viel es essen möchte.

BLW

Baby Led Weaning ist im Grunde eine Fortführung des Stillens nach Bedarf, denn auch da kann das Baby selber entscheiden, wann und wie viel es trinken möchte.

Beikost mit Fingerfood ist nichts Neues oder Ungewöhnliches. Viele Eltern stellen beim 2. oder 3. Kind fest, dass die Mahlzeiten viel entspannter sind, wenn das Baby selber isst. Babys beobachten ihre Eltern und Geschwister beim Essen, sind fasziniert und wollen es selber ausprobieren.

Wenn du etwas Interessantes zum ersten Mal siehst, möchtest du es dann nicht von allen Seiten angucken, anfassen, riechen und ggf. schmecken? Genau das möchte dein Baby auch mit Essen machen, statt es nur zu schmecken.

Babybrei vs. BLW - was ist der Unterschied?

Im Wesentlichen gibt es zwei Ansätze für einen Start mit Beikost:

Babybrei

Die Beikosteinführung mit Babybrei beruht auf dem Füttern von pürierten Lebensmitteln nach einem Beikostplan, der vorgibt, wann welcher Brei in welcher Menge gefüttert werden sollte. Neue Lebensmittel werden nach und nach eingeführt. Der Brei wird speziell für das Baby gekocht oder als Fertigbrei gekauft.

Baby Led Weaning

Bei der Beikosteinführung nach BLW sitzt das Baby bei den Mahlzeiten mit am Tisch und bekommt vom Familienessen Fingerfood (länglich & ungewürzt) zum selber essen angeboten. Es muss nur wenig speziell für das Baby gekocht werden. Einen Beikostplan erstellt die Familie selber, so wie es für ihre Situation passt. 

Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Welcher Ansatz der richtige ist, hängt stark vom Baby, aber auch von den Eltern ab. Es gibt z. B. Babys, die Brei verweigern und selber essen wollen und jene, die lieber gefüttert werden mögen. Daher ist es sehr wichtig, auf dein Kind zu hören. Außerdem muss es gar kein „entweder, oder“ sein. Beide Ansätze lassen sich gut miteinander kombinieren.

Liste mit den Unterschieden zwischen Beikost mit Babybrei und breifreier Breikost nach BLW
Beikosteinführung im Vergleich - Babybrei vs. Breifrei

Warum BLW - Was sind die Vorteile?

Es gibt immer mehr Eltern, die eine breifreie Beikost wählen, weil es so einfach ist und ein entspanntes, gemeinsames Essen mit der ganzen Familie ermöglicht. Die Wissenschaft ist zwar noch am Anfang, die Auswirkungen von einer Beikost nach Bedarf zu analysieren. Dennoch sind bereits viele der Vorteile bekannt, weil Eltern schon seit langer Zeit diese Form der Beikosteinführung wählen. 

Entspanntere Mahlzeiten: Es macht Babys Spaß, ihr Essen zu inspizieren. Und wenn sie dies tun dürfen, werden die Mahlzeiten für die ganze Familie entspannter. Alle können gemeinsam am Tisch sitzen und essen, ohne dass sich ein Elternteil um das Füttern von Brei kümmern muss. 

Weniger Aufwand: Bei der Zubereitung des Essens haben Eltern eher wenig Aufwand, da das Baby meist einen Großteil des Familienessens bekommen kann. Es muss kein spezieller Brei gekocht bzw. Brei gekauft werden. Und oft führt der Beikoststart nach Baby Led Weaning auch dazu, dass die ganze Familie sich bewusster und gesünder ernährt.

Fördert die Entwicklung: Ein selber Essen fördert die Hand-Auge-Mund Koordination, die Motorik und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten bzw. die Selbstständigkeit. Zudem trainiert es die Zungenmuskulatur, was gut für ein richtiges und sicheres Essen ist, aber auch für die Sprachentwicklung.

Natürlicher Instinkt: Immer, wenn Babys einen neuen Gegenstand in die Hand bekommen, erforschen sie diesen mit allen Sinnen. Sie betrachten jede Seite genau, stecken es in den Mund, drücken, ziehen, u.s.w. Dieser Erkundungsdrang besteht auch und gerade beim Essen, denn Mama und Papa essen mehrmals täglich, also muss das etwas besonders Gutes sein. 

Bessere Esser: Viele Kinder, die nach BLW essen lernen, werden relativ “gute Esser”, da sie von Anfang an viele Geschmacksrichtungen kennenlernen. Sie sind es gewohnt, regelmäßig neues Essen auszuprobieren und haben zudem gelernt, auf ihr Sättigungs- und Hungergefühl zu hören.

Spaß: Das Anfassen, Angucken und Probieren verschiedenster Lebensmittel macht Babys viel Spaß. Zudem kann die ganze Familie entspannt am Tisch sitzen und gemeinsam Essen. So macht die Mahlzeit allen mehr Spaß.

Kann sich mein Baby beim BLW verschlucken?

Die Einführung von Beikost ist für viele Eltern gleichzeitig aufregend und beängstigend. Eine der größten Sorgen ist das Verschlucken. Das gilt besonders beim breifreien Baby Led Weaning, da nicht alles fein püriert ist.

Zunächst ist zwischen Verschlucken und Würgen zu unterscheiden:

Würgen
  • tritt relativ häufig auf,
  • ist ein Reflex des Körpers, um ein Eindringen in die Atemwege zu vermeiden,
  • dauert nur wenige Sekunden, bis das Baby das Essen mit der Zunge weggeschoben hat,
  • dabei ist der Mund offen und die Zunge wird nach vorne geschoben.

Bei Babys liegt der Würgereflex sehr weit vorne. Daher beginnt ein Baby viel früher zu würgen, als es ein Erwachsener tun würde. Und das ist gut, denn so wird ein Verschlucken vermieden. Eltern bekommen allerdings meist einen Schreck, wenn sie ihr Kind würgen sehen. Babys dagegen, scheint es überhaupt nichts auszumachen. Dieses kurze Video zeigt, wie ein Würgen aussieht.

Hat das Baby sich dann doch verschluckt, beginnt es zu husten, um die Atemwege wieder frei zu kriegen. Ist das Baby nicht fähig zu husten, muss der Erwachsene eingreifen (über Erste-Hilfe-Maßnahmen). Um hier richtig zu handeln, empfiehlt es sich sehr, einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder zu absolvieren, oder zumindest das Buch „Schnelle Hilfe für Kinder“ von Janko von Ribbeck* zu lesen.

Während der ersten Wochen der Beikosteinführung ist es normal, dass Babys würgen. Manchmal kann das Würgen auch zu einem Übergeben führen. Falls dein Kind nach einem Monat noch immer viel würgt, empfiehlt es sich, sicherheitshalber mit einem Arzt zu sprechen. Nach spätestens zwei Monaten sind die meisten Babys aus dem Würgen „herausgewachsen“ und es kommt deutlich seltener vor. 

Verschluckt sich mein Baby bei BLW häufiger?

Eine Studie aus Neuseeland hat gezeigt, dass Babys, die feste Nahrung als Beikost erhalten (wie beim BLW), keinem größeren Risiko unterliegen sich zu verschlucken, als Brei gefütterte Babys. Dabei gilt, dass risikoreiche Lebensmittel, wie z. B. Erdnüsse und Kirschen, dem Kind nicht angeboten werden (mehr dazu unter „Welches Essen für Babys bei BLW„).

Sobald Brei gefütterte Babys mit 9-10 Monaten auf Fingerfood übergehen, durchlaufen sie ebenso die Phase des Würgens, bis sie gelernt haben, mit der festen Nahrung umzugehen. Das bedeutet, dass diese Phase lediglich verschoben, jedoch nicht vermieden wird.

Wie kann ich ein Verschlucken verhindern?

Folgende Maßnahmen helfen, um ein Verschlucken zu vermeiden:

  • Alle Beikostreifezeichen sind erfüllt
  • Kind sitzt aufrecht beim Essen, nicht zurückgelehnt oder im Liegen essen lassen
  • Es werden keine risikoreichen Lebensmittel (z. B. ganze Nüsse) angeboten
  • Kind beim Essen nie alleine lassen
  • Kein Essen im Auto oder beim Laufen/Spielen 

Diese Maßnahmen gelten bis zum Alter von 3 Jahren, da so lange ein erhöhtes Risiko für ein Verschlucken besteht. 

Übersicht der Merkmale, anhand derer Eltern bei ihrem Kind ein Würgen von einem Verschlucken unterscheiden können
Würgen oder Verschlucken - Was ist der Unterschied?

Warum wird BLW häufig kritisiert?

Der allgemeine Standard für die Beikosteinführung ist das Füttern von Brei. Wenn das Baby allerdings von Anfang an Fingerfood statt Brei bekommt, ist das für viele Eltern zunächst neu. Und da es für den BLW-basierten Beikoststart noch relativ wenige wissenschaftliche Studien gibt, äußern sich auch Fachleute oft eher zurückhaltend oder gar kritisch. Wesentliche Kritikpunkte der breifreien Beikost sind:

Nährstoffdefizit

Die Sorge ist, dass das Baby beim selber Essen nicht genug Essen in den Mund bzw. den Magen bekommt und folglich nicht genügend Nährstoffe (insbesondere Eisen) erhält. Die Studien, die es bisher zum möglichen Nährstoffdefizit gibt, zeigen jedoch, dass kein wesentlicher Unterschied festgestellt wird in Wachstum und Entwicklung zwischen Beikost mit Brei und der breifreien Beikost nach BLW.

Die Beikosteinführung mit Fingerfood beruht darauf, dass dem Kind immer mehrere und über die Tage verteilt eine Vielzahl verschiedener Lebensmittel angeboten werden, eben damit viele verschiedene Nährstoffe aufgenommen werden können. Dabei ist es wichtig, dass es eine eisenreiche Mahlzeit pro Tag gibt (siehe „Eisenmangel bei Kindern – Lebensmittel mit viel Eisen“). Zudem ist die Mutter-/Säuglingsmilch weiterhin die primäre Ernährungsform. Feste Nahrung ist lediglich eine „Bei-kost“. Wenn das Kind allerdings über Wochen nur mit dem Essen spielt und sehr wenig tatsächlich im Magen landet, ist eine Kombination aus Brei und fester Nahrung vielleicht besser (bzw. eine Abstimmung mit dem Arzt).

Es macht häufig den Eindruck, dass ein mit Brei gefüttertes Baby mengenmäßig mehr isst. Eine größere Menge Essen bedeutet jedoch nicht automatisch mehr Nährstoffe. Denn Babybrei enthält einen nicht unwesentlichen Anteil an Wasser / Flüssigkeit. Das heißt, die Nährstoffdichte im Brei ist gewöhnlich niedriger als bei fester Nahrung.

Verschlucken

Kritiker glauben, dass Kinder bei BLW einem erhöhten Aspirationsrisiko ausgesetzt sind. Allerdings zeigen die ersten Studien, dass Kinder, die Beikost in Form von Fingerfood erhalten, keinem erhöhten Risiko des Verschluckens ausgesetzt sind. Voraussetzung ist natürlich, dass die Kinder sicheres und altersgerechtes Essen erhalten sowie alle Beikostreifezeichen erfüllen.

Bei dieser Kritik ist es wichtig, zwischen Würgen und Verschlucken zu unterscheiden. Ein Würgen tritt bei BLW durchaus häufiger auf. Denn das Baby muss erst lernen, wie es mit fester Nahrung umgeht. Daher liegt der Würgereflex bei Babys sehr weit vorne und schützt so vor dem Verschlucken. Dank diesem Reflex kann das Kind lernen, wie es richtig und sicher isst.

Kein Wundermittel

Manche Beiträge über Baby Led Weaning vermitteln den Eindruck, dass BLW die ultimative Lösung für alle Essprobleme ist. Dieser Eindruck wird kritisiert, zu Recht. BLW ist nicht „DIE“ Lösung. Auch hier können Kinder Essprobleme entwickeln, zu sehr wählerischen Essern oder fettleibig werden. Wie gut oder schlecht ein Kind isst, wie gesund es sich ernährt und welche Beziehung es zu Essen entwickelt, hängt von viel mehr Faktoren ab, als nur der Art und Weise, wie die Beikosteinführung erfolgt.

Nachteile von Baby Led Weaning

Der Dreck: Beim selber Essen wird das Kind und alles drum herum dreckiger als beim Füttern mit dem Löffel. Auch wird beim selber Essen gerne mal die Schwerkraft ausgetestet und Essen bewusst auf den Boden geworfen. Unterm Strich ist BLW jedoch nicht unbedingt „dreckiger“. Denn wenn ein mit Brei gefüttertes Baby auf Fingerfood übergeht, wird auch dieses Kind mit dem Essen zunächst spielen, es inspizieren, es fallen lassen, etc. Somit verschiebt sich die dreckige Phase lediglich und wird nicht vermieden.

Kritiker: Es wird vermutlich Leute geben, die deine Ernährungsmethode kritisieren. Und du wirst dich / dein Vorgehen häufiger erklären müssen als beim traditionellen Füttern mit Brei. Eine breifreie Beikost ist noch immer für viele neu bzw. “nicht normal”.

Gesunde Abwechslung nötig: Es kann zu einem Nährstoffmangel kommen, wenn nicht darauf geachtet wird, dass dem Baby gesunde und abwechslungsreiche Lebensmittel angeboten werden. Ebenso kann es zu einem Eisenmangel kommen, wenn das Kind nicht regelmäßig Essen mit einem hohen Eisengehalt bekommt. Daher ist, genau wie bei der Beikost mit Brei, auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu achten. Ein Baby, das ausschließlich auf Brot herumlutscht, erhält nicht genügend Nährstoffe.

Ist BLW der richtige Ansatz für mein Baby?

Insgesamt lässt sich feststellen, dass es noch sehr wenige wissenschaftliche Studien gibt, die sowohl die Vorteile als auch die Nachteile der Beikost mit fester Nahrung nachweisen. Daher gilt umso mehr, dass DU den Weg findest, der für dich und dein Kind am besten ist. Das kann Brei sein, das kann BLW sein, oder auch eine Kombination der beiden. Höre auf dein Bauchgefühl und auf dein Baby und finde DEINEN richtigen Weg.

  1. Entscheide zunächst für dich, welcher Ansatz dir mehr zusagt bzw. ob du mit einem der Ansätze sehr unzufrieden bist. Überlege auch, was du über eine Kombination aus BLW und Brei denkst.
  2. Grundsätzlich ist es gut, wenn du deinem Baby sowohl Brei als auch Fingerfood anbietest, um zu sehen, was deinem Kind besser gefällt. Falls dir entweder BLW oder Brei gar nicht zusagt, biete deinem Baby zunächst nur den von dir gewählten Ansatz an. Solange auch dein Kind damit glücklich ist, müsst ihr nicht zwingend auch die Alternative ausprobieren. 
  3. Achte genau darauf, wie dein Baby sich beim Essen verhält. Ist Interesse da oder Ablehnung? Wann wirkt dein Baby zufriedener, beim Füttern oder beim selber Essen? Nimm dir ausreichend Zeit. Die Entscheidung, welcher Weg der Beikosteinführung für euch der beste ist, lässt sich nicht nach einer Mahlzeit treffen. 
  4. Beobachte dein Baby auch in den folgenden Wochen regelmäßig beim Essen. Es wird Tage geben, an denen es sehr viel isst und Tage, an denen scheinbar gar kein Interesse am Essen besteht. Das ist normal und okay. Gerade beim selber Essen wird dein Baby Phasen haben, in denen es frustriert ist, weil die eigenen Fähigkeiten noch nicht so sind wie gewünscht. Wenn du allerdings längerfristig eine Unzufriedenheit bei deinem Baby feststellst, ist es vielleicht erforderlich, nochmal den anderen Ansatz (Brei bzw. Fingerfood) auszuprobieren.

Wann ist Baby Led Weaning nicht sinnvoll?

Es gibt Situationen, in denen eine Beikosteinführung nach BLW nicht sinnvoll ist. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn 

  • dein Baby (noch) keinerlei Interesse am selber essen hat und lieber gefüttert werden möchte, 
  • es erforderlich ist, die Menge, die dein Kind isst, genau zu kontrollieren,
  • ein schnelles Abstillen gewünscht oder erforderlich ist oder
  • dein Kind zur Krippe geht und dort ausschließlich Brei als Beikost angeboten wird.

Aber auch wenn die Beikost primär auf Babybrei basiert, kannst du deinem Baby immer wieder mal Fingerfood anbieten. 

Wenn du Zweifel oder gezielte Fragen hast, kontaktiere bitte einen Kinderarzt oder Ernährungsberater! Das gilt insbesondere, wenn ein erhöhtes Allergierisiko besteht, eine körperliche Fehlbildung vorhanden ist, die das selber Essen erschweren kann und ggf. auch bei Frühgeburten. 

Zusammenfassung

Baby Led Weaning kann eine tolle Alternative oder auch Ergänzung zur Beikost mit Babybrei sein. Dieser breifreie Ansatz erlaubt dem Baby viel Eigenständigkeit sowie die Möglichkeit, Lebensmittel in ihrer natürlichen Form kennenzulernen. Besonders schön ist, dass die ganze Familie gemeinsam am Tisch sitzen und essen kann, ohne dass die Eltern damit beschäftigt sind, Brei zu füttern. Es muss auch kein spezieller Brei gekocht werden, da das Baby zu einem großen Teil von dem mitessen kann, was für die Familie zubereitet wird (jedoch ungewürzt, in längliche Stücke geschnitten, ggf. weicher gekocht).

Lasse dein Baby mitentscheiden, ob es selber essen oder mit Brei gefüttert werden möchte (oder beides).

Empfehlungen für BLW-Bücher

Das Grundlagenbuch*

  • von Gill Rapley, die dem Baby Led Weaning den Namen gegeben hat
  • erläutert die Grundlagen der Beikost ohne Brei, schlüssig und verständlich

150 BLW Rezepte*

  • viel Wissen zum Baby Led Weaning
  • 150 tolle Rezepte, die Kindern schmecken
  • ein Leitfaden für eine leichte Integration der Babys am Familienessen

Vegan breifrei*

  • vegane Rezepte für die Beikosteinführung nach BLW
  • unkomplizierte Gerichte mit gängigen Zutaten
  • Rezepte sind darauf ausgerichtet, dass sie alle Nährstoffe abdecken, die kleine Kinder benötigen

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Ressourcen und weitere Quellen

Von „Aktion Kleinkind-Ernährung“ gibt es ein interessantes Experteninterview zu den Vor- und Nachteilen von BLW.

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** Die hier festgehaltenen Informationen beruhen auf ausführlicher Recherche sowie meinen persönlichen Erfahrungen als Mutter. Ersuche im Zweifel den Rat eines Arztes oder eines Ernährungsberaters. Und lasse dein Baby niemals beim Essen alleine.