Essen für kleine Kinder – einfach und gesund!

Beikost – Welches Gemüse ab wann?

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Ernährung. Daher beginnt die Beikost oft mit Gemüse. Damit die Beikosteinführung für den noch empfindlichen Babymagen möglichst angenehm ist, sollten Gemüsesorten gewählt werden, die einfach zu verdauen sind. Zudem ist bei kleinen Kindern der Nitratgehalt und die blähende Wirkung von Gemüse zu beachten. Erfahre hier, welches Gemüse ab wann für Babys am besten ist.

Inhalt

Hinweis

Nachstehende Empfehlungen sind lediglich als grobe Richtlinie und nicht als harte Regel zu sehen. Es geht vielmehr darum, zu erläutern, warum einige Gemüsesorten aufgrund ihrer Eigenschaften zu Beginn oder erst später in der Beikost angeboten werden sollten.

Welche Reihenfolge für Gemüse? Empfehlungen nach Beikostplan

Empfehlungen, welches Gemüse ab wann für Babys geeignet ist, beziehen sich eher auf den Beikoststart nach Beikostplan mit Babybrei. Denn hier wird oft das Ziel verfolgt, eher zeitnah Milchmahlzeiten durch Breimahlzeiten zu ersetzen. Daher isst ein mit Brei gefüttertes Baby in der Regel schneller größere Mengen an Gemüse als Babys, die selber Fingerfood essen (breifreie Beikost / Baby Led Weaning – BLW). Für diese größeren Mengen ist es besser, wenn beispielsweise nicht zu viel blähendes oder schwer verdauliches Essen pro Mahlzeit gefüttert wird. 

Die Frage “ab wann?” ist abhängig vom Alter, aber auch davon, wann mit der Beikost begonnen wurde. Ein Kind, das mit 7 Monaten die erste Beikost isst, bekommt nicht direkt das gleiche Essen wie andere 7-monatige Kinder, die bereits seit 2 Monaten Beikost erhalten. Die nachstehenden Empfehlungen beziehen sich daher nicht auf ein genaues Alter, sondern auf den individuellen Beginn der Beikost. 

Mache dir nicht zu viel Stress, ab welchem Tag genau du deinem Kind welches Gemüse geben darfst. Wenn dein Baby dann doch mal ein Gemüse bekommt, dass “laut Plan” erst in einem Monat angeboten werden sollte, ist das nicht dramatisch, insbesondere bei kleinen Mengen.

Welches Gemüse ab wann bei Baby Led Weaning - BLW?

Bei der breifreien Beikost (Baby Led Weaning – BLW) gibt es “ab wann”-Empfehlungen eher in Bezug auf ungeeignete Lebensmittel, wie beispielsweise Honig. Dennoch ist es auch bei diesem Beikostweg hilfreich zu wissen, welche Gemüsesorten am besten für den Beikoststart sind und welche nur gelegentlich und in kleinen Mengen angeboten werden sollten.  

Zudem gibt es manchen Eltern Sicherheit, wenn sie sich auch beim BLW an eine Art Fahrplan halten zu können, indem sie wissen, wann welche Lebensmittel am besten sind. 

Ab wann Beikost? Beikostreifezeichen

Basierend auf dem Beikostplan mit Babybrei ist die offizielle Empfehlung, zwischen dem Beginn des 5. Lebensmonats und dem Beginn des 7. Lebensmonats, also zwischen der 17. und der 26. Woche, mit Beikost zu beginnen. Ob nun eher mit der 17. Woche oder mit der 26. Woche begonnen wird, hängt von der Beikostreife des Babys ab. 

Für die breifreie Beikost gilt die Empfehlung der WHO, ab 6 Monaten mit Beikost zu beginnen. Auch hier unter der Voraussetzung, dass die Beikostreifezeichen erfüllt werden. 

Die Beikostreife bezieht sich darauf, ob das Baby körperlich für die neue Form des Essens bereit ist. Dies lässt sich anhand von drei Beikostreifezeichen erkennen. Dein Baby

  • sitzt alleine oder mit geringer Unterstützung (für die Dauer der Mahlzeit),
  • stößt nicht automatisch alles aus dem Mund heraus (der Zungenstoßreflex ist weg) und
  • kann Sachen greifen und in den Mund stecken (Hand-Mund-Auge Koordination).

Alleine sitzen zu können bedeutet auch, dass dein Baby den Kopf aufrecht und ruhig halten kann.

Es ist wichtig, dass alle drei Beikostreifezeichen erfüllt werden. Zusätzlich zur körperlichen Reife sollte auch Interesse am Essen vorliegen. Das zeigt sich dadurch, dass dein Baby andere genau beim Essen beobachtet, nach dem Essen greift und ggf. auch Kaubewegungen macht.

Übersicht der 3 Beikostreifezeichen die zeigen, wann ein Baby Beikost essen kann
Anzeichen, wann ein Baby bereit ist für Beikost

Wie bereite ich Gemüse für Babys zu?

Alle genannten Gemüsesorten, mit Ausnahme von Gurken, werden vor dem Verzehr für Babys gegart. Dabei soll das Gemüse weich, aber nicht matschig sein. Für den Babybrei darf das Gemüse auch ruhig noch bissfest sein. Dampfgaren und Dünsten sind schonende Garmethoden, bei denen viele Nährstoffe erhalten bleiben. 

Für Babybrei wird das Gemüse püriert oder gestampft. Als Fingerfood schneidest du das Gemüse am besten in längliche Stücke (etwa 2 x 5 cm), in Spalten oder in Röschen (Brokkoli, Blumenkohl), die dein Kind gut halten kann. 

Kleines Gemüse, wie Erbsen, lässt sich zum Beispiel zusammen mit Kartoffel stampfen. Oder es wird mit der Gabel zerdrückt, unter klebrigen Reis gemischt und dieser dann zu Bällen geformt (etwa Golfball groß). Ein bisschen Frischkäse dazu dient ebenfalls als “Kleber”, damit der Ball in Form bleibt.

Wenn dein Baby schon einige Monate Beikost bekommt und nun den Pinzettengriff übt, kannst du das Gemüse kleiner schneiden. Die Stücke sollten für das Baby mundgerecht sein. Jetzt kann auch langsam Gemüse als Rohkost angeboten werden. Häufig ist hierfür die geriebene Form am besten zu essen oder in kleine (!) Stücke geschnitten.  

Gemüse lässt sich zudem sehr gut beim Backen unterbringen. Rezepte für kleine Kinder findest du hier: 

Welches Gemüse führt zu Blähungen?

Es gibt einige Gemüsesorten, die eher zu Blähungen führen, als andere. Babys sind hierfür oft etwas empfindlicher. Das muss aber nicht bedeuten, dass auch dein Kind von diesem Gemüse mehr Luft im Darm bekommt. Jeder reagiert da anders. Probiere daher kleine Mengen aus und beobachte, wie dein Kind darauf reagiert. 

Zu den Gemüsesorten, die häufiger zu Blähungen führen, zählen: 

  • Erbsen
  • Grüne Bohnen
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Rotkohl
  • Spargel
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zwiebeln

Welches Gemüse wirkt stopfend?

Wenn Babys mit Beikost beginnen, verändert sich auch deren Stuhlgang, da Magen und Darm sich erst an diese neue Form des Essens gewöhnen müssen. Meist wird der Stuhl fester, verändert die Farbe und riecht mehr. 

Die meisten Gemüsesorten enthalten Ballaststoffe und wirken daher eher auflockernd (abführend) auf den Stuhl. Ein paar Sorten können jedoch stuhlfestigend wirken. Als stuhlregulierend wird ein Lebensmittel bezeichnet, wenn es die Konsistenz des Stuhls normalisiert. Das heißt, bei festem Stuhl wirkt es auflockernd und bei weichem Stuhl eher festigend. 

Allgemein ist es gut, stuhlfestigendes Gemüse mit stuhlauflockerndem zu kombinieren. Bei den aufgelisteten Gemüsesorten für den Beikoststart wird daher auch oft die Angabe gemacht, welche Auswirkungen auf den Stuhlgang erwartet werden können.

Lachendes Baby umgeben von Gemüse und Obst
Mildes Gemüse für Babys zum Beikoststart

Was ist Nitrat im Gemüse?

Nitrat ist ein natürliches Salz, welches über den Boden und durch Düngung in das Gemüse gelangt. Nitrat selber ist für Kinder und Erwachsene nicht gefährlich. Erst wenn Nitrat in Nitrit umgewandelt wird, kann dies (in größeren Mengen) den Sauerstofftransport im Blut verringern. Eine solche Umwandlung erfolgt zum Beispiel durch Bakterien im Mund / Magen sowie durch erneutes Aufwärmen von Nitrat-reichem Gemüse.

Zu den Gemüsesorten mit einem hohen Nitratgehalt zählen u. a.: 

  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Mangold
  • Rote Beete
  • Spinat
  • Wirsing

Das Bundesinstitut für Risikobewertung vertritt die Einschätzung, dass die Vorteile einer gemüsereichen Ernährung mögliche Risiken durch erhöhte Nitrat- und Nitritgehalte überwiegen. Dennoch sollte Nitrat-reiches Gemüse nicht in großen Mengen konsumiert werden. Gerade für Babys und Kleinkinder gilt, Gemüse mit viel Nitrat nur gelegentlich und in kleineren Mengen anzubieten. 

Wende zudem diese Tricks an, um das Nitrit-Risiko zusätzlich zu reduzieren:

  • Kombiniere das Gemüse mit Vitamin-C-reichem Essen, da Vitamin C die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit verhindert. 
  • Durch Kochen reduziert sich der Nitratgehalt (das gilt nicht für Kochen in der Mikrowelle). Koche frisch, aber verzichte auf ein erneutes Erwärmen oder Warmhalten! 
  • Bio- und Freilandgemüse enthält meist weniger Nitrat. 
  • Frisches Gemüse kühl und nur für kurze Zeit lagern.
  • Saisonal essen: Nitrat-reiches Gemüse hat im Sommer (aufgrund der erhöhten Sonneneinstrahlung) einen geringeren Nitratgehalt. 
  • Den Stiel herausschneiden. Bei Blattgemüse zudem die äußeren Blätter entfernen.
  • Gemüse nicht zu lange pürieren. 

Das beste Gemüse für den Beikoststart & PDF zum Download

Am Anfang der Beikost eignen sich besonders milde und leicht verdauliche Gemüsesorten, wie z. B.: 

  • Gurke, eher stuhlauflockernd, wird roh verwendet
  • Kartoffel, stuhlregulierend 
  • Kürbis, stuhlregulierend
  • Möhre / Karotte, stuhlfestigend
  • Pastinake, stuhlfestigend
  • Süßkartoffel, stuhlregulierend
  • Steckrübe, stuhlauflockernd
  • Zucchini, stuhlauflockernd

Tipp

Bei rohen Karotten besteht die Gefahr, dass Babys sich an kleinen oder größeren Stücken verschlucken.

Nach den ersten Wochen, wenn der Babymagen sich etwas an diese neue Form des Essens gewöhnt hat, können weitere Gemüsesorten eingeführt werden, wie: 

  • Aubergine, eher stuhlauflockernd
  • Blumenkohl, stuhlregulierend 
  • Brokkoli, stuhlauflockernd
  • Erbsen, stuhlauflockernd   
  • Fenchel, stuhlauflockernd, reich an Vitamin C (doppelt so viel wie Orangen), aber auch erhöhter Nitratgehalt 
  • Grüne Bohnen, blähend
  • Kohlrabi, stuhlauflockernd 
  • Mais, am besten püriert oder gestampft 
  • Schwarzwurzel, stuhlauflockernd, schmeckt leicht bitter
  • Spargel, stuhlauflockernd, blähend, püriert oder nur den oberen, weichen Teil vom Spargel, da der untere Teil recht faserig ist

Welches Gemüse ab wann? Lade hier die praktische Übersicht als PDF herunter:

Gemüsesorten für Babys ab 8 - 10 Monaten

Wenn dein Baby schon für gute 2 – 3 Monate Beikost bekommt, können langsam diese Gemüsesorten angeboten werden: 

  • Grünkohl, blähend, erhöhter Nitratgehalt 
  • Mangold, erhöhter Nitratgehalt 
  • Rosenkohl, blähend
  • Rote Beete, erhöhter Nitratgehalt, Rote Beete Saft ist eine tolle, natürliche Lebensmittelfarbe, z. B. für pinkes Brot oder pinke Pfannkuchen
  • Spinat, erhöhter Nitratgehalt
  • Wirsing, blähend, erhöhter Nitratgehalt
  • Zwiebel, blähend

Tipp

Grünkohl, Spinat und Wirsing werden eher gehackt als Teil von Rezepten verwendet oder püriert bzw. im Smoothie. Aus Grünkohl lassen sich auch leckere Chips machen.

Verschiedene Gemüsesorten auf einem Tisch
Abwechslung für eine gute Nährstoffversorgung

Wann darf mein Baby Paprika und Tomate?

Paprika enthält sehr viel Vitamin C und andere Nährstoffe. Sie ist aber vor allem im rohen Zustand schwer zu verdauen und ohne Backenzähne nicht zu kauen. Daher wird oft empfohlen, Paprika erst ab 12 Monaten anzubieten. 

Für kleine Kinder ist es gut, wenn die Paprika geröstet und danach die Haut abgezogen wird (Kerne und Stiel werden vorher entfernt). Dann kann Paprika auch schon ab ca. 10 Monaten angeboten werden. 

Auch für Tomaten heißt es meist, dass sie erst ab 12 Monaten geeignet sind. Tomaten enthalten Säure und können dadurch zu Rötungen der Haut und / oder einem wunden Po führen. Zudem ist die Haut der Tomate ohne Zähne nicht zu kauen. Beim Kochen wird ein Teil der Säure neutralisiert und die Tomate dadurch verträglicher. Daher dürfen Babys auch schon vor dem 1. Lebensjahr kleine Mengen Tomatensoße essen. 

Vor allem die kleinen  Kirsch-/Cocktailtomaten sollten für kleine Kinder der Länge nach geviertelt werden. Entferne bei größeren Tomaten auch den grünen Stielansatz. 

Für Weißkohl und Rotkohl gilt ebenfalls die Empfehlung, dass sie eher ab 12 Monaten bzw. 5 – 6 Monate nach dem Beikoststart geeignet sind. 

Kann ich Tiefkühlgemüse für die Beikost verwenden?

Gerade im Winter ist Gemüse aus der Kühltruhe oft sogar besser, da frisches Gemüse mit jedem Tag der Lagerung (auf dem Transportweg, im Supermarkt, daheim) Vitamine und Nährstoffe verliert. Tiefkühlgemüse wird gewöhnlich direkt nach der Ernte kurz blanchiert, um die Keimzahl zu verringern, und dann eingefroren (Schockfrosten). Dadurch bleiben die Nährstoffe weitestgehend erhalten und das auch über einen längeren Zeitraum. Zum Kochen am besten direkt das gefrorene Gemüse verwendet. Ein vorheriges Auftauen ist nicht notwendig.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Gemüse für Babys

Ab wann dürfen Babys Spinat essen?

Da Spinat einen erhöhten Nitratwert hat, sollte es erst 2 – 3 Monate nach der Beikosteinführung angeboten werden, also mit etwa 7 bis 9 Monaten. 

Junger Babyspinat und Bio-Produkte enthalten oft weniger Nitrat. Zudem ist der Nitratwert bei Freilandgemüse in den Sommermonaten niedriger, dank der vielen Sonnenstunden.

Ab wann dürfen Babys Erbsen essen?

Die Erbse ist ein Gemüse, das zur Hülsenfrucht gehört und Blähungen verursachen kann. Erbsen werden daher oft ab 7 – 8 Monaten empfohlen, also 1 – 2 Monate nach dem Beikoststart. 

Pürierte Erbsen können besser verdaut werden, z. B. im Babybrei. Aber auch in Rezepten wie Erbsen-Pfannkuchen oder Erbsen-Brot wird das Gemüse püriert. Wenn Babys den Pinzettengriff üben, können gekochte Erbsen auch als Ganzes angeboten werden. Lege die Erbsen so auf einen Teller mit Saugnapf*, dass dein Baby sie einzeln greifen muss. Wenn beispielsweise mit der ganzen Hand mehrere Erbsen aus einer Schale gegriffen werden, können Babys sich eher verschlucken.

Ab wann dürfen Babys Brokkoli essen?

Babys dürfen Brokkoli etwa einen Monat nach Beikostbeginn essen. Brokkoli enthält sehr viel Vitamin C und viele andere, wichtige Nährstoffe. Es kann aber manchmal auch zu Blähungen führen, daher sollte es nicht als allererstes Gemüse für die Beikost verwendet werden. Letztendlich ist jedoch die Menge entscheidend. Wenn dein Baby nur ein bisschen an einem gegarten Brokkoli-Röschen knabbert, ist das auch ab Beikoststart okay. 

Ab wann dürfen Babys Gurke essen?

Gurken sind sehr mild und daher ab Beikoststart für Babys geeignet. Sie besteht zu 95% aus Wasser, daher ist der Nährwertanteil nicht besonders hoch. Dennoch ist Gurke gesund und es macht Spaß, darauf zu kauen. Eine kalte Gurke kann beim Zahnen angenehm für das Baby sein. Allerdings ist eine rohe Gurke auch schwer zu kauen für Babys. Püriert kann sie in den Brei (als Flüssigkeit).

Ab wann dürfen Babys Pilze essen?

Pilze werden meist erst ab 12 Monaten empfohlen, da sie schwer verdaulich sind und mit nur wenigen Zähnen nicht gut gekaut werden können. Häufig kommen Pilzstücke, ähnlich wie Mais, unverdaut wieder heraus. Wenn diese Pilzstücke sich zu lange unverdaut im Darm befinden, kann das zu Blähungen und ggf. Bauchschmerzen führen. 

Wenn dein Baby nun doch mal etwas Tomatensoße bekommt, in der auch Champignons sind, ist das nicht so dramatisch, solange es sich um eine geringe, klein geschnittene Menge handelt.

Ab wann dürfen Babys Kohlrabi essen?

Babys dürfen ab 1 – 2 Monate nach Beikoststart Kohlrabi essen. Er ist sehr mild und schmeckt leicht süßlich-nussig. Allerdings ist der Nitratgehalt von Kohlrabi eher hoch. Daher eignet es sich nicht als erstes Gemüse für die Beikost und sollte nicht so häufig auf dem Speiseplan stehen. 

Obwohl er zum Kohlgemüse gehört, verursacht Kohlrabi eher selten Blähungen. Das gilt insbesondere für jungen Kohlrabi. Manche reagieren dennoch mit Blähungen. Daher ist es empfehlenswert, die Verträglichkeit zunächst mit einer kleineren Menge zu testen.

Fazit

Zu Beginn der Beikost sollte Gemüse gewählt werden, das besonders angenehm für den noch empfindlichen Babymagen ist. Dazu zählen Kartoffel, Kürbis, Karotte, Pastinake, Steckrübe, Süßkartoffel und Zucchini. 

Bei der Wahl des Gemüses ist zudem auf den Nitratgehalt zu achten. Gerade für kleine Kinder sollte Gemüse mit erhöhtem Nitratwert (z. B. Fenchel und Spinat) nur ab und zu (z. B. einmal die Woche) und in kleineren Mengen angeboten werden. 

Manches Gemüse verursacht bei vielen Blähungen, vor allem bei Babys. Damit dein Kind sich nicht unnötig quält, biete zunächst nur kleine Mengen von blähendem Gemüse an und beobachte, wie es vertragen wird.

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