Einfache Süßkartoffel-Bratlinge | glutenfrei

Nur 4 Zutaten und in 15 Minuten fertig: glutenfreie Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie. Einfach, lecker und gut zum Variieren. Diese Kartoffel-Puffer mit Süßkartoffeln schmecken auch Kindern, die etwas wählerischer sind. 

Süßkartoffel-Bratlinge mit Erbsen, zu einem Turm gestapelt, auf einem blauen Teller, mit Paprika und einem Glas Milch im Hintergrund
Einfache, gesunde und leckere Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie

Gesunde Gemüse-Bratlinge für die ganze Familie

Die Süßkartoffel ist eins der nährstoffreichsten Gemüse. Sie enthält u. a. viel Vitamin A, E und Beta Carotin (ähnlich wie Karotten), die gut für die Sehkraft, die Haut und die Zellbildung sind. Vor allem das Vitamin E kann dazu beitragen, Hautprobleme zu lindern, mit denen gerade Babys oft zu kämpfen haben.

Zudem haben Süßkartoffeln mehr Ballaststoffe als normale Kartoffeln und machen daher länger satt. Die Haferflocken in diesem Rezept enthalten Eisen und sorgen zusätzlich für Ballaststoffe und eine lange Sättigung

Die Erbse ist ein Gemüse, das zur Hülsenfrucht gehört. Sie enthält viel pflanzliches Protein. Unter den Hülsenfrüchten weist die Erbse sogar den höchsten Eiweißanteil aus. Vitamine und Mineralstoffe stecken ebenfalls in der grünen Kugel, vor allem B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Diese Gemüse-Puffer schmecken der ganzen Familie, vor allem, mit einem leckeren Dip. Die Puffer für die Eltern können entweder nach dem Braten gewürzt werden oder ihr bratet erst die Portionen für die Kinder und würzt dann den übrigen Teig für die Eltern.

Das Rezept eignet sich sehr gut für das Kochen mit Kindern; sie können den Teig rühren und die Bratlinge formen. Sie können sogar mitentscheiden, was in den Teig rein soll.

Perfektes Fingerfood für den Beikoststart

Egal, ob die Beikost für euer Baby komplett breifrei ist oder aus einer Mischung von Brei und Fingerfood besteht, diese Süßkartoffel-Bratlinge sind hervorragend für den Beikoststart geeignet (ab 4-6 Monaten). Babys können die Puffer gut selber halten und davon abbeißen. Sie sind weich, saftig und schmecken leicht süß, was Babys – aus genetischen Gründen – lieben. Grundsätzlich lassen sich in Bratlingen viele Zutaten und damit viele gesunde Nährstoffe unterbringen.

Die Süßkartoffeln und Erbsen können entweder püriert werden, dann ist diese Gemüse-Frikadelle quasi ein Brei zum in die Hand nehmen. Oder ihr zerdrückt bzw. schneidet die Zutaten in etwas gröbere Stücke, damit euer Kind auch ein bisschen was zu kauen hat und sich an eine festere Konsistenz gewöhnt.  

Die Gemüse-Bratlinge sollten etwa 1 cm dick sein und entweder rundlich geformt und dann vor dem Servieren halbiert / in Streifen geschnitten werden oder ihr formt sie direkt zu Würsten. Eine eher längliche Form können Babys besser greifen und festhalten

Wann gibt es die Süßkartoffel-Bratlinge?

Zum Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, in der Lunchbox, auf dem Kindergeburtstag, als Snack für zwischendurch und für unterwegs – diese Puffer lassen sich vielfältig verwenden. Daher ist meine Empfehlung, die Menge zu verdoppelt und den Großteil der Bratlinge einzufrieren, damit ihr immer welche parat habt. 

Süßkartoffelbratlinge mit Brokkoli und Parmesan, auf einem blauen Teller, mit dip und einem aus Wassermelone ausgestochenen Schneemann
Variation der Süßkartoffel-Bratlinge mit Brokkoli und Parmesan

Gemüse-Puffer zum Variieren

Die Erben in diesem Rezept können gut durch ein anderes Gemüse ersetzt werden, wie z. B. Brokkoli, Blumenkohl, Möhre oder Hokkaido. Für etwas mehr Geschmack könnt ihr z. B. 30-50 g Parmesan oder 60 g geriebenen Käse hinzugeben. Auch Feta schmeckt gut in diesen Puffern, jedoch kann Feta viel Salz enthalten, daher ist dieser nur in sehr kleinen Mengen für Babys / kleine Kinder geeignet. 

Was gibt es dazu?

Die Bratlinge schmecken warm und kalt. Dazu passt ein Dip, z. B. aus Quark und Kräutern oder der 3 Minuten Avocado-Dip. Dazu vielleicht noch etwas Gurke zum Knabbern und Obst als Nachtisch. Oder es gibt einfach nur die Bratlinge, denn sie enthalten viel Gemüse und machen satt.

Damit das in den Süßkartoffel-Bratlingen enthaltene Eisen vom Körper besser aufgenommen werden kann, sollte Vitamin C reiches Obst oder Gemüse angeboten werden, wie z. B. Apfel, Paprika, Brokkoli, Erdbeeren, Orangen oder Kiwi.

Für die Eltern / älteren Kinder: Probiert die Puffer doch mal mit ein paar Scheiben Avocado und einem gebratenem Ei! 

Süßkartoffel-Bratling mit Avocado und einem Spiegelei, auf einem blauen Teller
Ein gesundes Frühstück für die ganze Familie - Süßkartoffel-Bratling mit Avocado und Spiegelei

Süßkartoffel kochen

Um die Süßkartoffel gar zu kochen, wascht ihr diese gründlich und schneidet sie in grobe Würfel (ca. 2 cm Durchmesser). Süßkartoffeln können mit Schale gegessen werden, da diese – im Gegensatz zu Kartoffeln – kein Solanin enthält. (Solanin ist ein leichter Giftstoff, der sich bei Kartoffeln gewöhnlich direkt unter der Schale an den grünlichen Stellen bildet.)

Gebt die gewürfelte Süßkartoffel in einen Topf und bedeckt sie mit Wasser. Das Ganze aufkochen lassen, Temperatur runterstellen und 15-20 Minuten köcheln lassen, bis ihr problemlos ein Messer in die Süßkartoffelstücke stechen könnt und sich die Süßkartoffel dabei weich anfühlt. Das Kochwasser abgießen und gut abtropfen lassen, da die Puffer sonst zu matschig werden. Am besten lasst ihr die gekochten Süßkartoffeln noch für 10 Minuten ohne Deckel stehen, damit das übrige Wasser verdampfen kann. Anschließend die Kartoffelstücke mit einem Pürierstab* pürieren (dabei keine Flüssigkeit hinzugeben). Falls die Süßkartoffel vor dem Kochen geschält wurde, könnt ihr sie nun auch mit einem Kartoffelstampfer* stampfen.

Mehr gesunde Rezepte gibt es über den Newsletter:

Einfache Süßkartoffel-Bratlinge | glutenfrei

Süßkartoffel-Bratlinge mit Erbsen, zu einem Turm gestapelt, auf einem blauen Teller, mit Paprika und einem Glas Milch im Hintergrund

Einfache, gesunde und leckere Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie

Nur 4 Zutaten und in 15 Minuten fertig: glutenfreie Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie. Diese Kartoffel-Puffer mit Süßkartoffeln schmecken auch Kindern, die etwas wählerischer sind. 

  • Vorbereitungszeit3 min
  • Kochzeit12 min
  • Gesamtzeit15 min
  • Menge10 Bratlinge

Zutaten

  • 350 g Süßkartoffeln – gekocht
  • 130 g Erbsen – aufgetaut, falls tiefgefroren
  • 60g Hafermehl – glutenfrei, wenn erforderlich
  • 1 Ei

Zubereitung

1

Die gekochte Süßkartoffel und die Erbsen mit dem Kartoffelstampfer* zu einem groben Brei zerdrücken oder, wenn ihr es feiner haben möchtet, mit dem Stabmixer* pürieren. Die übrigen Zutaten unterrühren. 

2

Mit einem kleinen Eisportionierer* Portionen in die Pfanne geben und mit der Rückseite oder einem Löffel flach drücken (ca. 1 cm dick). Oder mit nassen Händen kleine Bälle (Golfball) formen und flach drücken. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Avocado-Öl bei mittlerer Hitze ca. 3-5 Minuten auf jeder Seite braten.

Anmerkungen
  • Änderung der Zutaten:
    • Erbsen: Eine Alternative sind z. B. Möhren, Broccoli, Blumenkohl oder Rote Beete.
    • Hafermehl: Wenn ihr kein Hafermehl habt, könnt ihr einfach Haferflocken in der Küchenmaschine* oder im Universalzerkleinerer* zu Mehl machen. Oder ihr verwendet Vollkornmehl (wenn es nicht glutenfrei sein muss).
    • Gewürze/Kräuter: Für mehr Geschmack könnt ihr z. B. Muskat, Paprika, Petersilie oder Schnittlauch hinzugeben.
    • Weitere Zutaten: Mit Parmesan, geriebenen Käse oder Feta schmeckt der Bratling noch besser. 
  • Lagerung: Die Bratlinge in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind etwa 4 Tage haltbar.
  • Einfrieren: Die Puffer lassen sich gut einfrieren und halten sich etwa 3 Monate. Am besten direkt das Rezept verdoppeln, damit du ein bisschen auf Vorrat hast. Tipps zum Einfrieren findest du hier.
  • Tipp 1: Der Teig für die Puffer kann auch am Vortag zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden, um ihn dann am nächsten Tag zu braten. 
  • Tipp 2: Für ein besseres „Kau-Erlebnis“ die Süßkartoffel ohne die Erbsen stampfen und anschließend die Erbsen mit den übrigen Zutaten unterrühren.

*Bei den mit (*) gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn du auf diesen Link klickst und das Produkt dort erwirbst, erhalte ich eine kleine Provision, die ich nutze, um euch noch mehr Rezepte und Tipps zur Verfügung zu stellen. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis des Produktes. Über diese Links empfehle ich euch ausschließlich Produkte, von denen ich selber überzeugt bin und die auch von anderen Quellen als gut befunden werden.

Merkt euch das Rezept auf Pinterest oder teilt es auf Facebook!