Gesundes Essen für Babys und Kleinkinder – so einfach wie möglich!

Einfache Süßkartoffel-Bratlinge | glutenfrei

Nur 4 Zutaten und ruck zuck fertig: glutenfreie Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie. Einfach, lecker und gut zum Variieren. Diese Kartoffel-Puffer mit Süßkartoffeln schmecken auch Kindern, die etwas wählerischer sind. 

Süßkartoffel-Bratlinge mit Erbsen, zu einem Turm gestapelt, auf einem blauen Teller, mit Paprika und einem Glas Milch im Hintergrund
Einfache, gesunde und leckere Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie

Gesunde Gemüse-Bratlinge für die ganze Familie

Die Süßkartoffel ist eins der nährstoffreichsten Gemüse. Sie enthält u. a. viel Vitamin A, E und Beta Carotin (ähnlich wie Karotten), die gut für die Sehkraft, die Haut und die Zellbildung sind. Vor allem das Vitamin E kann dazu beitragen, Hautprobleme zu lindern, mit denen gerade Babys oft zu kämpfen haben.

Zudem haben Süßkartoffeln mehr Ballaststoffe als normale Kartoffeln und machen daher länger satt. Die Haferflocken in diesem Rezept enthalten Eisen und sorgen zusätzlich für Ballaststoffe und eine lange Sättigung

Die Erbse ist ein Gemüse, das zur Hülsenfrucht gehört. Sie enthält viel pflanzliches Protein. Unter den Hülsenfrüchten weist die Erbse sogar den höchsten Eiweißanteil aus. Vitamine und Mineralstoffe stecken ebenfalls in der grünen Kugel, vor allem B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Diese Gemüse-Puffer schmecken der ganzen Familie, vor allem, mit einem leckeren Dip. Die Puffer für die Eltern können entweder nach dem Braten gewürzt werden oder ihr bratet erst die Portionen für die Kinder und würzt dann den übrigen Teig für die Eltern.

Das Rezept eignet sich sehr gut für das Kochen mit Kindern; sie können den Teig rühren und die Bratlinge formen. Sie können sogar mitentscheiden, was in den Teig rein soll.

Rezept mit viel Eisen

Alle Zutaten in diesem Rezept haben einen guten Eisengehalt. Daher sind diese Puffer perfekt für eine eisenreiche Mahlzeit. Werden dazu Vitamin C-reiche Lebensmittel angeboten, wie z. B. Brokkoli oder Paprika, kann der Körper noch mehr Eisen aufnehmen.

Eisen ist für die körperliche und geistige Entwicklung sowie für das Immunsystem erforderlich und daher ein lebensnotwendiges Spurenelement. Babys und Kinder brauchen besonders viel Eisen, weil sie so schnell wachsen. Um einen Eisenmangel bei Kindern und Babys vorzubeugen, sind regelmäßig eisenreiche Lebensmittel anzubieten, denn Eisen kann gut über die Nahrungen aufgenommen werden.

Perfektes Fingerfood für den Beikoststart

Egal, ob die Beikost für euer Baby komplett breifrei ist oder aus einer Mischung von Brei und Fingerfood besteht, diese Süßkartoffel-Bratlinge sind hervorragend für die Beikost geeignet (ab 6 Monaten). Babys können die Puffer gut selber halten und davon abbeißen. Sie sind weich, saftig und schmecken leicht süß, was Babys lieben. Grundsätzlich lassen sich in Bratlingen viele Zutaten und damit viele gesunde Nährstoffe unterbringen.

Süßkartoffeln und Erbsen können entweder püriert werden, dann ist diese Gemüse-Frikadelle quasi ein Brei zum in die Hand nehmen. Oder ihr zerdrückt bzw. schneidet die Zutaten in etwas gröbere Stücke, damit euer Kind auch ein bisschen was zu kauen hat und sich an eine gröbere Konsistenz gewöhnt.  

Die Gemüse-Bratlinge sollten etwa 1 cm dick sein. Sie werden entweder rundlich geformt und dann vor dem Servieren halbiert / in Streifen geschnitten oder du formst sie direkt zu Würsten. Denn eine eher längliche Form können Babys besser greifen und davon abbeißen

Wann gibt es die Süßkartoffel-Bratlinge?

Zum Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, in der Lunchbox, auf dem Kindergeburtstag, als Snack für zwischendurch und für unterwegs – diese Puffer lassen sich vielfältig verwenden. Daher ist meine Empfehlung, die Menge zu verdoppeln und einen Teil der Bratlinge einzufrieren, damit du immer welche parat hast. 

Gemüse-Puffer zum Variieren

Die Erben in diesem Rezept können gut durch ein anderes Gemüse ersetzt werden, wie z. B. Brokkoli, Blumenkohl, Möhre oder Hokkaido. Für etwas mehr Geschmack kannst du z. B. 30-50 g Parmesan oder 60 g geriebenen Käse hinzugeben. Auch Feta schmeckt gut in diesen Puffern, jedoch kann Feta viel Salz enthalten. Daher sollten für Babys / kleine Kinder nur kleinen Mengen Feta verwendet werden. 

Süßkartoffelbratlinge mit Brokkoli und Parmesan, auf einem blauen Teller, mit dip und einem aus Wassermelone ausgestochenen Schneemann
Variation der Süßkartoffel-Bratlinge mit Brokkoli und Parmesan
Süßkartoffel-Bratlinge mit Möhre und Hanfsamen, auf blauem Teller, mit einem Pinguin aus Weintrauben
Variation der Süßkartoffel-Bratlinge mit Möhre und Hanfsamen

Im Ofen backen oder in der Pfanne braten

Die Zubereitung dieser Bratlinge geht am einfachsten im Ofen. Hierfür ein Backblech mit Backpapier belegen oder gut einfetten. Den fertigen Teig mit einem Eisportionierer* auf das Blech geben und etwas flach drücken, sodass die Puffer etwa 1 cm hoch sind. Oder du nimmst zwei Löffel und formst damit runde oder längliche Puffer. Bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze für 15-20 Minuten backen. 

Die Puffer lassen sich ebenso in der Pfanne braten. Den heißen Pfannenboden mit Öl bedecken. Mit einem Eisportionierer* oder zwei Esslöffeln kleine Portionen Teig in die Pfanne geben und etwas flach drücken. Bei mittlerer Hitze je 3-4 Minuten pro Seite braten (goldbraun). Wird der Puffer zu schnell braun, die Hitze etwas reduzieren.

Was gibt es dazu?

Die Bratlinge schmecken warm und kalt. Dazu passt ein Dip, z. B. der 3 Minuten Avocado-Dip, sowie ein bisschen Gemüse zum Knabbern oder Obst als Nachtisch. Allerdings ist in diesen Bratlingen bereits viel Gemüse enthalten. Die Zutaten bilden eine vollständige, sättigende Mahlzeit. Daher muss es zu den Bratlingen gar viel dazu geben.

Damit das in den Süßkartoffel-Bratlingen enthaltene Eisen vom Körper besser aufgenommen werden kann, sollte jedoch Vitamin C reiches Obst oder Gemüse angeboten werden, wie z. B. Apfel, Paprika, Brokkoli, Erdbeeren, Orangen oder Kiwi.

Für die Eltern / älteren Kinder: Probiert die Puffer doch mal mit ein paar Scheiben Avocado und einem gebratenem Ei oder mit Räucherlachs! 

Süßkartoffel-Bratling mit Avocado und einem Spiegelei, auf einem blauen Teller
Ein gesundes Frühstück für die ganze Familie - Süßkartoffel-Bratling mit Avocado und Spiegelei

Süßkartoffel kochen

Die Süßkartoffel gründlich waschen und in grobe Würfel schneiden (ca. 2 cm Durchmesser). Süßkartoffeln können mit Schale gegessen werden, da diese – im Gegensatz zu Kartoffeln – kein Solanin enthält. (Solanin ist ein leichter Giftstoff, der sich bei Kartoffeln gewöhnlich direkt unter der Schale an den grünlichen Stellen bildet.)

Gib die gewürfelte Süßkartoffel in einen Topf und bedecke sie mit Wasser. Das Ganze aufkochen lassen, Temperatur runterstellen und 15-20 Minuten köcheln lassen, bis du problemlos ein Messer in die Süßkartoffelstücke stechen kannst und sich die Süßkartoffel dabei weich anfühlt. Das Kochwasser abgießen und gut abtropfen lassen. Am besten lässt du die gekochten Süßkartoffeln noch für 15 Minuten ohne Deckel stehen, damit das übrige Wasser verdampfen kann. Anschließend die Kartoffelstücke mit einem Pürierstab* pürieren. Dabei keine Flüssigkeit hinzugeben, da der Teig sonst zu matschig wird. Falls die Süßkartoffel vor dem Kochen geschält wurde, kannst du sie auch mit einem Kartoffelstampfer* zerdrücken.

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Süßkartoffel-Bratlinge mit Erbsen, zu einem Turm gestapelt, auf einem blauen Teller, mit Paprika und einem Glas Milch im Hintergrund

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Nur 4 Zutaten und ruck zuck fertig: glutenfreie Süßkartoffel-Bratlinge für Babys und die ganze Familie. Diese Kartoffel-Puffer mit Süßkartoffeln schmecken auch Kindern, die etwas wählerischer sind. 

  • Vorbereitungszeit5 min
  • Kochzeit15 min
  • Gesamtzeit20 min
  • Menge10 Bratlinge

Zutaten

  • 350 g Süßkartoffeln – gekocht
  • 130 g Erbsen – aufgetaut
  • 60g Hafermehl* – glutenfrei, wenn erforderlich
  • 1 Ei

Zubereitung

1

Ein eventuelles Kochwasser der Süßkartoffel gut abgießen. Die gekochte Süßkartoffel mit einem Kartoffelstampfer* oder einem Pürierstab* zu Brei zerdrücken (hierfür keine Flüssigkeit hinzugeben, da der Teig sonst zu matschig wird). Die Erbsen ebenfalls mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel grob zerdrücken oder ganz dazu geben. Hafermehl und Ei kurz unterrühren.

Im Ofen

2

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen oder gut einfetten. Den fertigen Teig mit einem Eisportionierer* auf das Blech geben und etwas flach drücken, sodass die Puffer etwa 1 cm hoch sind. Oder mit zwei Esslöffeln runde oder längliche Puffer formen. Für 15-20 Minuten backen (je nach Dicke und Größe). 

In der Pfanne

3

Mit einem Eisportionierer* oder zwei Esslöffeln kleine Portionen in die Pfanne geben und flach drücken (ca. 1 cm dick). Oder mit feuchten Händen kleine Bälle (Golfball) formen und flach drücken. In einer großen, beschichteten Pfanne mit Öl bei mittlerer Hitze ca. 3-5 Minuten auf jeder Seite braten.

Anmerkungen
  • Änderung der Zutaten:
    • Erbsen: Es kann auch anderes Gemüse verwendet werden, wie z. B. Möhren, Broccoli, Blumenkohl oder Hokkaido.
    • Hafermehl: Wenn du kein Hafermehl hast, kannst du einfach Haferflocken in der Küchenmaschine* oder im Mini-Standmixer* zu Mehl machen. Wenn es nicht glutenfrei sein muss, kann auch Vollkornmehl verwendet werden.
    • Gewürze/Kräuter: Für mehr Geschmack und Abwechslung kann z. B. Muskat, Paprika, Petersilie oder Schnittlauch hinzugeben werden.
    • Weitere Zutaten: Mit Parmesan, geriebenen Käse oder Feta schmeckt der Bratling noch besser.
  • Lagerung: Die Bratlinge in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind bis zu 4 Tage haltbar.
  • Einfrieren: Die Puffer lassen sich gut einfrieren und halten sich etwa 3 Monate. Am besten direkt das Rezept verdoppeln, damit du ein bisschen auf Vorrat hast. Tipps zum Einfrieren findest du hier.
  • Tipp: Für das Braten in der Pfanne ist es besser, kleine Puffer zu formen, da größere beim Wenden eher auseinander brechen. Falls sich nur schlecht Puffer formen lassen, weil der Teig zu matschig ist, etwas mehr Mehl hinzugeben.

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